PRK (Photo-Refraktive Keratektomie)

Ein Excimer-Laser verdampft pro Schuss Hornhaut-Gewebe mit einer Tiefe von 0,00025 mm auf einem Durchmesser von 0,1 bis 0,2 mm. Dieser Verdampfungs-Prozess dauert nur 0,002 Tausendstel Sekunden. Durch eine ganze Serie solcher Laser-Impulse, die gezielt über die Hornhaut verstreut werden, kann man dieser eine neue Form geben. Es ändert sich die Brechkraft der Hornhaut und damit des ganzen Auges, so dass nach der Laser-Operation in der Regel keine Brille mehr getragen werden braucht.

Für die Behandlung muss das Auge lediglich mit Tropfen betäubt werden. Moderne Eximerlaser besitzen ein eye-tracking genanntes System, dass den Laser während der Behandlung, die nur sehr kurz dauert, selbst den kleinsten Augenbewegungen nachführt. Damit sind exzentrische Behandlungen, die zu Lichtringen in der Dunkelheit oder zu verstärkter Blendempfindlichkeit führen, sehr selten geworden.

Die PRK gilt für Kurzsichtigkeiten bis –6 dpt und für Hornhautverkrümmungen bis 3 dpt als wissenschaftlich anerkannt, darüber hinaus werden Vorhersagbarkeit und Komplikationsrate schlechter.